Aufkleber: Coca Cola Kills!

Dieses Bild mit einem Programm (z.B. OpenOffice Writer) anordnen und auf Etikettenpapier (ausm Copyshop) drucken, auschneiden und aufkleben. Vor allem Getränkeautomaten bieten sich an. Mehr Infos zur Kampagne gegen Coca Cola gibts hier.

Coco Cola Kills als jpg

Aktionsspiel: Check the Police – if the Police checks You!

Auf Demos, an Bahnhöfen oder sonst werden immer wieder Leute von der Polizei aufgehalten, angepöbelt und gefilzt – das nervt gewaltig! Um nicht die gute Laune darüber zu verlieren, hier eine Spielidee, die ihr mit Euren Bezugsgruppen oder im Freundeskreis ausprobieren könnt. Lasst Euch mit dieser Vorlage Ort und Zeit der Personalienaufnahme, Taschenkontrolle oder Leibesvisitation durch eine Unterschrift (vielleicht sogar Stempel) vom durchführenden Polizisten bestätigen. Macht einen Wettbewerb daraus: Wer in Eurer Gruppe die meisten Filzungen vorweisen kann, gewinnt etwas. Lasst Euch Kategorien und ein Punktesystem einfallen: z.B. einfache Kontrolle 1 Punkt, mit Taschendurchsuchung 3 Punkte, vollständige Filzung 5 Punkte, usw. Und habt viel Spass dabei!

Das Spiel mit Tabelle zum Ausdrucken als pdf.

EnBW:

Der Energieriese EnBW, betreiber mehrer Kohlekraft- und Atomkraftwerke, versucht mit großen Werbekampagnen sein Image „ökologisch“ aussehen zu lassen. Auch in Tübingen sind zahlreiche Werbefläche von EnBW, zum Beispiel auf den City-Bikes, mit „Klimaschutz“-Slogans besetzt. Dieses vorgehen nennt sich „greenwashing“.

Es wird häufig von den Konzernen auf einem Gebiet angewendet, in dem sie die übelsten Verbrecher sind. So versucht zum Beispiel BP, die für die gesunkene Bohrinsel im Golf von Mexico verantwortlich sind, mit ihrem neuen Titel „Beyond Petrol“ (statt „British Petrol“) und einer riesigen Werbemaschinerie als ökologisch auszusehen. Die von Arbeit und Medienwelt überforderten (und manchmal auch unverantwortlichen) Verbraucher, haben meisten keine Kraft, Zeit oder Motivation sich mit den wirklichen Greultaten ihrer Firmen zu beschäftigen, und glauben der Werbung.

Adbusting (von „advertisement busting“) heißt so viel wie „Werbung zerstören“. Meistens wird dabei die Werbung so verändert, dass das wahre Gesicht des jeweiligen Akteurs (also Konzern, Firma oder Partei) zum Vorschein kommt.

Rechtlich gesehen könnte das als Sachbeschädigung durchgehen, Aufkleber zu kleben wurde bisher aber ganz selten verfolgt. Die Adbuster lassen sich einfach nicht erwischen; außer Bullen, deren Aufgabe der Schutz der herrschenden Verhältnisse und ihrer Akteure ist, stört fast niemand Adbuster bei ihrer Arbeit.

Adbuster sind sich meist bewusst, dass der Kapitalismus als Struktur ein grundlegender Faktor bei der Zerstörung von Mensch und Umwelt durch Konzerne ist. Adbusting fährt eine Doppelschiene: Einerseits entsteht konkreter Druck gegenüber Konzernen, ihre Politik zu ändern (oder leider eben ihre Werbung zu verbessern), andererseits klären solche Aktionen im Alltag über die Grausamkeiten der herrschenden Zustände auf, was zu einer kritischen und antikapitalistischen Position beitragen kann.

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In Tübingen wird Adbusting u.a. bei EnBW mit diesem Bild praktiziert. Rechter Mausklick auf das Bild, dann Grafik speichern oder kopieren. Das Bild wird dann in ein Textverarbeitungsprogram (Word, OpenOffice…) eingefügt und auf Etikettenpapier (in jedem guten Schreibwarenladen erhältlich) ausgedruckt oder kopiert. Kopierer oder Laserdrucker sind empfehlenswert, weil entstehende Aufkleber dann wetterfester ist. So werden riesige A4-Kleber oder handliche A5 oder A6 Aufkleber erstellt und ausgeschnitten, die dann von Adbustern auf den Werbeflächen platziert werden.

Nestlé:

Nestlé ist für unzählige Verbrechen in Sachen Lebensmittelindustrie bekannt. Einer der größten Skandale war die Marketingsache, wo es Nestlé geschafft hat, in armen Ländern Afrikas Mütter zu überzeugen, ihre Kinder früh abzustillen und diese dann mit Milchpulverprodukten von Nestlé zu füttern. Die Frauen waren auf die krassen Lügen, Verantwortungslosigkeit und manipulativen Werbungen des Konzerns nicht vorbereitet und folgten Massenhaft dieser Propaganda. Die Folge waren tausende von Kindern, die an Mangelernährung starben.
Aber das hat Nestlé nicht abhalten können, auch heute noch mit legalen Verbrechen Profit zu machen. Von Gentechnikanbau, Enteignung von Kulturpflanzen von Kleinbauern bis zur Massensklaverei, teil klassische Sklaverei, teils schlimmste Lohnsklaverei oder Schuldknechtschaft, auf den Kaffeeplantagen.
Ein Fairtrade-Kaffee von Nestlé, das diesen Profit für ihre anderen Investitionen nutzt, ist nichts als zynisch!

Deshalb haben sich auch hier Adbuster angenommen, ihr lieblingsziel sind Kaffeeautomaten, zum Beispiel in den Mensas der Uni Tübingen.

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